Jiu-Jitsu

Dieses traditionsreiche japanische Selbstverteidigungs-System entstand aus Verteidigungspraktiken, die die üblichen Kampftechniken der Samurai ergänzten. Hatte ein Krieger keine Waffe zur Verfügung, bediente er sich schon in alter Zeit waffenloser Techniken. Die Grundlage ist das Prinzip: „Nachgeben, um zu siegen.“ „Jiu“ bedeutet weich, sanft; „Jitsu“ heißt Kunst. Jiu-Jitsu beinhaltet die Abwehr eines Angriffs unter Ausnutzung von Hebelgesetzen und anatomischen Kenntnissen der Schwachstellen des menschlichen Körpers.

 

 

 

Jiu - sanft, nachgeben

Jitsu - Kunst, Technik


Jiu-Jitsu ist eine europäisierte Variante des japanischen Ju-Jutsu mit eigenem Graduierungssystem und Großmeistern (z.B. Horst Weiland). Es stellt eine Selbstverteidigung ohne Waffen und ohne Hilfsmittel (Stock, Pistole, Messer) dar. Dabei bestehen die Techniken nicht aus Teilbewegungen, sondern müssen aus der fließenden Bewegung, wobei Körper, Geist und Seele einbezogen sind, gelehrt werden. Das Grundprinzip liegt in der Distanzierung der eigenen Gleichgewichtshaltung und der Brechung des Gleichgewichts des Angreifers ebenfalls kommen Schläge und Tritte zur Anwendung in Verbindung mit Bodenkampf. 

 

 

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